GS Aham: Einweihung des Anbaus an der GS Aham – viele Pläne für die Zukunft

Einweihung Anbau GS Aham - Pfarrer Hrudaya Madanu, Bürgermeister Anton Herrnreiter, Rektorin Barbara KirmseGS Aham, B. Kirmse

Pfarrer Hrudaya Madanu, Bürgermeister Jens Herrnreiter, Rektorin Barbara Kirmse

Quelle (Bilder und Text): GS Aham, B. Kirmse

 

„Kinder sind das Wertvollste, das wir haben. Wir alle tragen Verantwortung für ihr Leben und ihre Zukunft.“ Unter diesem Zitat von Elke Büdenbender, der Schirmherrin von UNICEF Deutschland standen die Einweihung und Segnung der neuen Klassenzimmer, bei der Pfarrer Herr Hrudaya Madanu, der Ahamer Bürgermeister, Herr Jens Herrnreiter, so wie das Kollegium anwesend waren.

Im Anschluss an die Segnung fand gemeinsam mit Eltern, Verwandten, Vertretern der VG Gerzen, Vertretern des Kindergartens, dem Team der Mittagsbetreuung und auch ehemaligen Kolleginnen die Weihnachtsfeier statt.
Zur weihnachtlichen Einstimmung sangen die Kinder der 2., 3. und 4. Klasse „Zumba, Zumba“. Es folgte die 1. Klasse mit einem schwungvollen hawaiianischen Weihnachtslied „Mele Kalikimaka“. Die 3. Klasse zeigte in einem Weihnachtsspiel, woher die Idee des Adventskranzes stammt und die 4. Klasse erzählte die Geschichte vom „Weihnachtswuschel“.

Nach der Feier hatten die Gäste Zeit, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen und sich bei Pizza, Plätzchen, Glühwein und Punsch verköstigen zu lassen. Sehr gut angenommen wurden auch die alkoholfreien Cocktails, die die 4. Klasse gemixt hatte.

Mit dem neuen Anbau macht sich die GS Aham auf den Weg, sich an die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen anzupassen, denn durch den Anbau konnte nun der Mehrzweckraum zu einer differenzierten Lernumgebung umgestaltet werden. Neben diesem schulischen Bereich, gilt es natürlich auch, Natur und Umwelt ernst zu nehmen und so hat sich die GS Aham zwei große Ziele gesteckt, individualisiertes und weniger zentriertes Lernen und hin zu einer umweltverstehenden und umweltverträglichen Schule. Die Rahmenbedingungen für diesen Weg wurden in den letzten Monaten geschaffen:

Die dringend notwendige Erweiterung des Werk-Raumes, wurde dieses Jahr umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler können nun auch in größeren Gruppen den Raum vorschriftsmäßig nutzen.

Die Mittagsbetreuung hat feste Räumlichkeiten mit einer großen und voll ausgestatteten Küche. Auch personalmäßig steht sie gut da.

Im Schulhof und am rückwärtigen Eingang wurden Bäume gepflanzt. Für etwas Schatten sorgt das Sonnensegel, das der Elternbeirat gestiftet hat. Auch die Tischgruppen für die Brotzeit werden gerne von den Kindern angenommen.

Die Umgestaltung des Schulgartens, nicht nur als „Klein-Gemüsegarten“, sondern als Platz für Insekten und Bienen ist ein weiteres Puzzleteil in der Gesamtgestaltung des Schulgeländes. Der Schulgarten soll mit Gemüsegarten, Insektenhotel und Wildblumenwiese nicht nur ein Refugium für Kleintiere sein, sondern auch für unsere Schülerinnen und Schüler zu einem anschaulichen Ort des Lernens werden.

Die große Fußballwiese soll einer Doppelnutzung zugeführt werden. Ein gemeinsamer Spiel- und Pausenhof soll entstehen, den unsere Schülerinnen und Schüler zur motorischen Abwechslung nutzen können. Nach der 1. Pause ist dieser Platz für alle zugänglich.

Das Herzstück unserer Schule aber ist der neu gestaltete Mehrzweckraum: Dadurch, dass zwei neue Klassenzimmer entstanden sind, steht jetzt im vorderen Teil ein Bereich zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung. Hier finden nicht nur gemeinsame Veranstaltungen statt, der Raum wird täglich als differenzierte Lernumgebung genutzt. Was aber ist das? Bei der differenzierten Lernumgebung stützen wir uns auf das Churer Modell, in dem nach einer kurzen gemeinsamen „Input-Phase“ im Sitzkreis, die Kinder selbstständig in unterschiedlichen Niveaustufen arbeiten können. An einem sogenannten Beratungstisch arbeitet der Lehrer mit einzelnen Kindern oder mit kleinen Gruppen.

 

Mit all den Neuerungen begibt sich die GS Aham auf den Weg, um mehr kompetenzorientiert und differenziert zu arbeiten. Rektorin, Frau Barbara Kirmse, hofft, dass die Gestaltung des Pausenhofes noch in diesem Schuljahr in Angriff genommen wird. Außerdem hofft sie auf weitere finanzielle Unterstützung bei der Ausgestaltung der individuellen und differenzierten Lernumgebung, um für die Schülerinnen und Schülern eine bestmögliche Basis zu schaffen. Hierbei lässt sie sich immer wieder von dem eingangs erwähnten Zitat motivieren: „Kinder sind das Wertvollste, das wir haben. Wir alle tragen Verantwortung für ihr Leben und ihre Zukunft“

Bilder Weihnachtsfeier GS Aham

 

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